Die Geschichte des Rechbergrennens

Franz Klammer

Das erste Rennen fand am 10. September 1972 statt. Es nahmen 52 Motorräder, fünf Beiwagenmaschinen und 47 Automobile daran teil. Der Streckenrekord wurde für diese 4 km lange Strecke von Erich Breinsberg mit 2:02,87 Minuten aufgestellt. Das Rennen wurde für die Wertung der Österreichischen Bergmeisterschaft herangezogen. 1981 erfolgte erstmals auf der Strecke ein Europa-Bergmeisterschaftslauf und der Streckenrekord wurde von Michel Pignard auf 1:47,36 Minuten verbessert.

1987 wurde der Start auf den heutigen Standort in Tulwitz verlegt und die Steckenlänge erhöhte sich bereits auf 4,5 km. Den Streckenrekord auf der verlängerten Fahrbahn fuhr Walter Pedrazza aus Vorarlberg mit schnellen 2:08,25 Minuten ein.


1988 wurde die Strecke nochmals verlängert. Durch die Verlegung des Ziels nach der Passhöhe hat die Fahrbahn seitdem eine Länge von 5050 m und entspricht somit den Vorgaben des internationalen Verbandes. Die durchschnittliche Steigung der Strecke beträgt 5,3 %. Im selben Jahr stellte Herbert Stenger eine neue Bestzeit (2:09,85 Minuten) auf.


2002 feierte das Rechbergrennen sein 30-jähriges Jubiläum. In diesem Jahr fuhr Josef (Seppi) Neuhauser einen neuen Streckenrekord mit 1:59,529 Minuten ein. Der Minardi Formel I Fahrer unterbot erstmals die zwei Minuten Grenze.


Rund 30.000 motorbegeisterte Zuseher verfolgten beim 35. internationalen Rechbergrennen im Jahr 2007 die Rekordfahrt des jungen Spaniers Ander Vilarino. Als Erster schaffte er eine Gesamtzeit unter vier Minuten (3:57,573 Minuten). Der Streckenrekord, der auch von Ander Vilarino aufgestellt wurde, liegt bei 1:58,149 Minuten und konnte bis heute nicht gebrochen werden.


2009 holte der Italiener Fausto Bormolini (Reynard F3000) eindrucksvoll den Gesamtsieg. Er konnte die Bestzeit von Ander Vilarino nicht einstellen, doch die Fahrt – mit einer Zeit von 1:59,523 – war eine großartige Leistung. Weiters erfolgte die Premiere von KTM. Der Aufmarsch der KTM-X-BOW war einer der Höhepunkte. Kris Rosenberger siegte mit schnellen 2:26,278 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 124,3 km/h.


2010 feierte Simone Faggioli (ITA) einen eindrucksvollen Sieg. Er eroberte den Rechberg mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 157,1 km/h. Außerdem stellte er den Streckenrekord von Ander Vilarino aus dem Jahr 2007 mit fulminanten 1:55,690 Minuten ein.


2012 war das 40 jährige Jubiläum des Rechbergrennen.


2014 Heuer veranstaltet der StAMK Z.V. Mürztal das Rechbergrennen bereits zum 42. mal. Somit gilt der "Hill Grand Prix von Österreich" als ältestes Bergrennen in ganz Europa! Der StAMK Mürztal hat insgesamt schon 67 Bergrennen veranstaltet, 25 davon am Alpl. Der Rekord ist gebrochen. 4-mal in Folge holte Simone Faggioli (ITA) bereits den Sieg mit nach Hause. Heuer überbot er seinen eigenen Rekord von 2010 mit einer Zeit von 1:55:366!

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